Archiv des Autors: Gemeindemarketing Leck

Nächstes Ziel: Neue Werbepartner

Erschienen im nft am 13.02.2015

Bürgerbus-Verein feiert den 5000. Fahrgast und / Dr. Peter Prechel übernimmt das Amt des zweiten Vorsitzenden

Die guten Nachrichten reißen nicht ab: Der Verein „Bürgerbus Ladelund“ hat bereits den 5000. Fahrgast – in Person von Elke Appel – transportiert. Mit diesem zuvor kaum für möglich gehaltenen „Paukenschlag“ eröffnete die Vorsitzende Heike Prechel die Jahresversammlung des aktuell 181 Mitglieder umfassenden Vereins. Stolz verkündete sie, Manfred Beutel, einer der zur Zeit 34 ehrenamtlichen Fahrer – habe der Passagierin dazu gratuliert.

Die Umstellung, die Haltestelle der kleinen Nachbargemeinden nur noch auf Anruf anzufahren, habe sich gut bewährt und viele positive Reaktionen ausgelöst. Die wöchentlichen Fahrgastzahlen seien von zunächst 117 auf inzwischen bereits fast 300 Personen angestiegen. Darum stelle sich die Frage: „Schaffen wir den 10  000. Passagier schon im ersten Betriebsjahr?“

Heike Prechel dankte allen Fahrern für ihren vorbildlich Einsatz im Dienst, seien sie doch sicher, zuverlässig und unfallfrei gefahren und hätten sich gegenüber den Gästen hilfsbereit, nett und jederzeit hilfsbereit gezeigt. Weitere Lehrgänge für das Fahrpersonal in Erster Hilfe und Sicherheitstraining seien in Vorbereitung. Fahrdienstleiterin Christel Hintz habe hervorragende Arbeit geleistet. Für den Bus sei ein Carport angeschafft worden, der sich bereits gut bewährt habe. Ein mit dem ersten Bus baulich nahezu identisches Fahrzeug sei angeschafft worden und habe seinen Streckenbetrieb bereits aufgenommen. Nunmehr gelte es, neue Werbepartner zu finden, worum sich eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe engagiert kümmere, so sagte Heike Prechel, die sich für die Unterstützung bei der Wahl des „Menschen des Jahres“ bedankte.

Die bisherige Arbeit des Bürgerbus-Vereins habe im Rundfunk, dem Fernsehen und der Presse eine lebhafte, stets positive Resonanz gefunden. Vieles davon sei auf der Internetseite „www.pro-buergerbus-sh.de“ nachzulesen. Von Armin Fliegauf als Sprecher der „Arbeitsgruppe 2. Bus“ war zu erfahren, das zusätzliche Fahrzeug solle die Situation in Leck, wo sich zu bestimmten Zeiten zu viele Fahrgäste ansammeln, entschärfen und zudem Fahrten nach Süderlügum und Sprakebüll ermöglichen.

Die Wahlen ergaben, dass, dass Dr. Peter Prechel zum 2. Vorsitzenden, Bianka Birkholz und Armin Fliegauf zu Beisitzern und Hans-Albert Oehme zum neuen zweiten Kassenprüfer gewählt wurden. Alle Abstimmungen erfolgten – bei jeweiliger Enthaltung der Kandidaten – einstimmig. Zuvor war – in krankheitsbedingter Abwesenheit – Werner Wüpper mit Dank für seine Arbeit von seinem Posten des stellvertretenden Vorsitzenden entbunden worden. Auch der stellvertretende Bürgermeister und Schulverbandsvorsteher Hans-Heinrich Petersen, der sein Amt als Beisitzer im Bürgerbus-Verein wegen Arbeitsüberlastung niedergelegt hatte, wurde mit Dank und Lob für seinen engagierten Einsatz verabschiedet.

Zum Abschluss der Versammlung sprach Bürgermeister Rüdiger Brümmer ein Grußwort, in denen er allen Beteiligten für ihre ehrenamtlichen Dienste seinen Dank aussprach: „Ihr habt großartige Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit geleistet.“

Bürgerbus in der Lesergunst weit vorn

Erschienen im nft am 12.02.2015

Das Projekt aus Ladelund und seine Initiatorin Heike Prechel belegen bei der landesweiten Auswahl zum Menschen des Jahres den zweiten Platz

Wenn sie vorher geahnt hätte, welche Aufregungen mit einer Nominierung als „Mensch des Jahres 2014“ verbunden sein würden, dann hätte sie nicht so schnell zugestimmt, bei dem Wettbewerb mitzumachen. Das gesteht Heike Prechel, während sie im Saal des Plöner Schlosses auf den Beginn der Veranstaltung wartet. Ende November wählten die Leser des Nordfriesland Tageblatt die Ladelunderin zu ihrem „Mensch des Jahres 2014“. Heike Prechel hielt die Aktion damit für beendet. „Ich ahnte nicht, dass die ganze Sache dann auch noch landesweit weitergeht.“ Das tat sie aber. Denn auch die übrigen Lokalredaktionen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags oder des A. Beig-Verlags schickten ihre Kandidaten ins Rennen. 16 waren es insgesamt, die sich dem Votum der Schleswig-Holsteiner stellten. Am Ende kristallisierten sich drei Finalisten heraus, darunter auch die Südtonderanerin. Der Ladelunder Bürgerbus wurde bekannt, nicht nur im ganzen Land. Nun nahmen auch Pressevertreter anderer Bundesländer das Fahrzeug, das die Landbevölkerung mobiler macht, wahr. Etliche Anrufe und Anfragen folgten. Heike Prechel gab Interviews, hielt Vorträge, wurde von Kamerateams gefilmt – obwohl sie nach eigenem Bekunden gar nicht gern im Mittelpunkt steht. Und gestern nun saß sie in der ersten Reihe im Schloss, um auf das Ergebnis des Votings zu warten.

Platz 2 wurde es, wie Andreas Tembrockhaus, Geschäftsführer der Flensburger Brauerei, schließlich verkündete. Er erinnerte in seiner Laudatio daran, dass die Gründung des Bürgerbusvereins einer Seniorenweihnachtsfeier in Ladelund zu verdanken ist, auf der Heike Prechel erstmals von solch einem Mobilitätskonzept hörte. „Der Gedanke ging ihr nicht mehr aus dem Kopf. Viele Hürden mussten überwunden werden. Das Projekt entwickelte sich zum Vollzeitjob. Seit dem 14. Juli fährt nun der Bus als Linienverkehr zwischen Ladelund und den Nachbarorten – und zwar mit großem Erfolg“, lobte Andreas Tembrockhaus und brachte es auf den Punkt: „Was Heike Prechel anpackt, das läuft – oder besser gesagt, es rollt.“

Dass der gesamte Trubel der letzten Wochen nun zum zweiten Platz führte, war der Ladelunderin nur recht. „Ich habe gar keinen Wert darauf gelegt, Erste zu werden. Und ich hätte es auch noch schöner gefunden, wenn gar kein Gewinner gekürt worden wäre. Alle 16 Kandidaten haben doch auf ganz unterschiedliche Weise etwas Großes geleistet, und es ist doch schwer, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.“ Die gesamte Kandidatur mit Auszeichnung habe dem Bürgerbus gut getan. „Und deshalb habe ich mitgemacht“, bilanzierte die Zweitplatzierte am Ende.

Kurz vor der Rückfahrt nach Südtondern nutzte Heike Prechel in einem ruhigen Moment die Gelegenheit, den stellvertretenden Ministerpräsidenten Robert Habeck über die insgesamt drei Bürgerbusse im Land zu informieren. Ihm gab sie auch Unterlagen für den Ministerpräsidenten Torsten Albig mit, von dem sich die Bürgerbusvereine im Land mehr Unterstützung erhoffen. Heike Prechel mag sich zwar selbst als eher zurückhaltend beschreiben, wenn es sich jedoch um den Ladelunder Bürgerbus dreht, geht die Nordfriesen in die Offensive.

von Sibylle Bremer

Neues aus Ladelund

Am 4. Februar konnte der Fahrer Manfred Beutel den 5000. Fahrgast begrüßen. Frau Elke Kappel stieg in Königsacker ein, um nach Leck mitzufahren. Es war ihre erste Fahrt mit dem BürgerBus – aber bestimmt nicht ihre letzte!

Der Bürgerbus erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In der ersten Woche nach dem Start im Juli fuhren 117 Fahrgäste mit. In der vergangenen Woche waren es 303!

Um der großen Nachfrage gerecht werden und auch die Dörfer Süderlügum und Sprakebüll anfahren zu können, haben wir einen 2. Bürgerbus gekauft.neuerBus

Er ist schon ein paar Jahre alt, aber das sieht man ihm nicht an.
Fedder Heidelbeer hat sich sehr engagiert und professionell um seine Instandsetzung und Ergänzung der fehlenden Ausrüstung für den zukünftigen Fahrbetrieb gekümmert. Ein großes Dankeschön dafür! Auch die Nummernschilder hat er angebracht, wie man hier sehen kann.Nummernschild

Unterstützt wird er durch Armin Fliegauf, Jochen und Christel Hintz und Bianca Birkholz, die auch auf Hochtouren an dem Einsatzplan für unseren 2. BürgerBus arbeiten. Näheres demnächst hier dazu!

Bürgerbusverein auf Erfolgstour

Erschienen im nft am 24.01.2015

Noch vor  einem halben Jahr hat kaum jemand geahnt, dass der Ladelunder Bürgerbus derart erfolgreich sein wird. Das Projekt läuft, der Bus rollt. Knapp 5000 Südtonderaner nutzten bereits das Angebot, sodass nun  sogar ein Zweitbus angeschafft werden konnte, der in wenigen Wochen als Zubringer für die Nachbargemeinden dienen und am Vormittag künftig auch eine Route nach Süderlügum aufbauen soll. Aktuell besteht kein Linienverkehr zwischen  Ladelund und dem Grenzort, in den viele Bürger jedoch zum Arztbesuch kommen. Auch soll der Zweitbus nachmittags auf der Lecker Route eingesetzt werden, um den großen Bedarf zu decken.  „Denn wenn man an eine Haltestelle kommt und dort stehen 16 Leute, dann hat man  mit nur einem Acht-Sitzer-Bus definitiv ein Problem“, fasst Initiatorin Heike Prechel, die sich als Vereinsvorsitzende weiterhin mit viel Einsatz  für den Bürgerbus engagiert, zusammen.

Jetzt, wo der Fahrbetrieb reibungslos läuft, sind es zunehmend   auch  repräsentative Termine, die von Heike Prechel und ihrem   Team erledigt werden müssen. Denn inzwischen wird auch die überregionale  Presse auf den  Erfolg der Linie 1012a  aufmerksam. Radiomoderatoren, Fotografen  und Fernsehteams reisten bereits an, um über den Bus der 1400-Seelen-Gemeinde zu berichten. Heike Prechel hält  Vorträge, ist mit anderen Kommunen, die ein ähnliches Nahverkehrsangebot umsetzen wollen, im  Gespräch.

Netzwerke sollen nun helfen, die Arbeit leichter zu machen.  So hat sich jüngst der Ladelunder Bürgerbusverein mit den bereits bestehenden Bürgerbussen Fehmarn, Malente und dem in der Planung befindlichen Bürgerbus  Meldorf zu einer Interessengemeinschaft zusammengetan. Entstanden ist die  Arbeitsgemeinschaft „Pro Bürgerbus Schleswig-Holstein“  mit Sitz in Meldorf, die die Öffentlichkeit auf die ehrenamtlichen Bürgerbusse als Ergänzung zu den vorhandenen ÖPNV-Angeboten  aufmerksam machen will.

Mit Erfolg, denn erst gestern wurde im  Landtag unter „Top 17“ der Antrag der Piratenfraktion  „Bürgerbusse verlässlich fördern – Verkehrliche Grundversorgung in der Fläche gewährleisten“ beraten und dann   an den Wirtschaftsausschuss verwiesen.  „Wir wollen den Ausschuss nun einladen, sich  vor Ort über unseren Bürgerbus zu informieren“, sagt Heike Prechel.  Die Ladelunderin wünscht sich  mehr Förderung durch das Land. „Eine Gemeinde, die beispielsweise in Nordrhein-Westfalen einen Bürgerbusverein gründen will, bekommt einen Leitfaden in die Hand und nach rund neun Monaten einen Bus. Wir brauchten zwei Jahre dafür, weil erst etliche Hürden genommen werden mussten.“ Die Arbeitsgemeinschaft „Pro Bürgerbus Schleswig-Holstein“ fordert daher einen Ansprechpartner auf Landesebene und weniger Bürokratie.

Auch eine  verbindliche  finanzielle Unterstützung  durch das Land  für den Kauf und den Betrieb der  Busse sowie eine  jährliche Bezuschussung  anstehender Kosten sollen erreicht werden. „Aber wichtig ist uns dabei, dass wir bei allen Entscheidungen mitreden können“, betont Heike Prechel. Bürgerbusse würden nur Dank der vielen Ehrenamtlichen funktionieren.  „Und die wollen auch gehört werden. Sonst wird etwas entschieden, was vielleicht gar nicht zu uns passt.“ Auf Fehmarn beispielsweise werde das Bürgerbus-Angebot auch von Touristen genutzt, rund um Ladelund hingegen eher von Kindern und Dorfbewohnern ohne Auto. „Auf solche regionalen Unterschiede muss bei der Planung Rücksicht genommen werden“.  Wenn der ländliche Raum mobiler werden soll,  „dann geht das nur in einem Zusammenspiel zwischen öffentlicher Förderung und ehrenamtlichem Engagement“, ist sich Heike Prechel sicher.

Arbeitsgemeinschaft gebildet: „pro bürgerbus schleswig-holstein“

Logo Pro BürgerbusDie Bürgerbusvereine aus Schleswig Holstein haben sich am 17. Januar 2015 in Meldorf getroffen. Sie bilden ab sofort eine Arbeitsgemeinschaft der Bürgerbusvereine in Schleswig-Holstein, um deren Interessen gemeinsam zu vertreten. Die Arbeitsgemeinschaft tritt mit dem Namen ‚pro bürgerbus schleswigholstein‘ auf und hat ihren Sitz in Meldorf.

In Schleswig-Holstein gibt es derzeit 3 Bürgerbusvereine – Fehmarn, Ladelund und Malente. Ein weiterer Verein in Meldorf steht kurz vor der Gründung. Auf Fehmarn betreibt der Verein bereits seit 1998 einen Bürgerbus. In Ladelund fährt seit Juli 2014 ein Bürgerbus. In Malente befindet sich der Verein in der Vorbereitungsphase.

In mehreren Gemeinden bilden sich zur Zeit Initiativen in Richtung eines eigenen Bürgerbusses. Ein Verein, eine Verkehrsgesellschaft und eine Kommune – diese drei Säulen gehören zu einem Bürgerbus-Verkehr. Der Verein ist zunächst zuständig für die Einrichtung und dann für die gesamte Organisation des Linienbetriebes. Vorstand und Fahrer
arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.

Eine örtliche Nahverkehrsgesellschaft besitzt die Konzession zum Betrieb von Buslinien und damit auch für Bürgerbus-Linien. Sie erfüllt die hohen Anforderungen, die gemäß Personenbeförderungsgesetz an alle gestellt werden, die Menschen befördern.

Der positive Beschluss einer Kommune sichert den eventuell notwendigen
Verlustausgleich und schafft die Voraussetzung für die Beantragung von Zuschüssen.

Die Aufgabenverteilung, die durch örtliche Begebenheiten sehr unterschiedlich sein kann, wird zwischen diesen drei Säulen im Detail durch Vereinbarungen geregelt. Die Arbeitsgemeinschaft „pro bürgerbus schleswig-holstein“ begrüßt grundsätzlich die Initiative der Piratenfraktion mit ihrem Antrag zum Thema „Bürgerbus“, über den am Freitag im Landtag beraten wird. Darüber hinaus ist die Arbeitsgemeinschaft aber der Meinung, dass dieses Thema so wichtig ist, dass es im Landtag ohne Rücksicht auf Parteien und Fraktionen behandelt werden sollte, so wie es bisher schon einstimmige Beschlüsse in Gemeindevertretungen und Kreistagen gegeben hat.

Auch bedingt das bei Bürgerbussen notwendige sehr hohe ehrenamtliche
Engagement eine Beteiligung der bereits existierenden Bürgerbusvereine
bei den Beratungen.

Die Arbeitsgemeinschaft „pro bürgerbus schleswig-holstein“ wird sich
diesbezüglich an alle Fraktionen des Landtags wenden.

Die Arbeitsgemeinschaft „pro bürgerbus schleswig-holstein“ hat auf dem Treffen in Meldorf am 17. Januar 2015 eine gemeinsame Erklärung verfasst:

Da in Schleswig-Holstein die bestehenden Strukturen des ÖPNV zunehmend nicht mehr den an sie gestellten Anforderungen gerecht werden, müssen neue Wege beschritten und in der Folge neue Strukturen geschaffen werden. Ein ausreichender ÖPNV insbesondere im ländlichen Raum ist allein durch öffentliche Mittel nicht mehr finanzierbar. Eine gute Lösung für dieses Problem sind Bürgerbusse nach dem Motto „Bürger fahren für Bürger“.

Die ehrenamtliche Arbeit vieler Bürger vor Ort führt zu einer ausreichenden Mobilität für jedermann. Dies beweisen umfangreiche Erfahrungen aus anderen Bundesländern und bereits auch einzelne aus Schleswig-Holstein. Ein Entstehen und nachhaltiges Bestehen von Bürgerbussen kann aber nur in einem Zusammenspiel aus ehrenamtlichem Engagement und öffentlicher Förderung verwirklicht werden.

Für das Land wird der Nutzen der eingesetzten öffentlichen Mittel durch die Ehrenamtlichkeit um ein Vielfaches gesteigert.

BürgerBusse ergänzen und stärken den öffentlichen Bus- und Bahnverkehr und führen zu

  • Erhalt und Stärkung des ländlichen Raums
  • mehr Lebensqualität im ländlichen Raum
  • weniger CO2-Ausstoß
  • Mobilität für Jugendliche, Senioren, Menschen mit einem körperlichen
    Handicap, Alleinerziehende und Familien
  • klima- und umweltfreundlichem Tourismus

Die Arbeitsgemeinschaft „pro bürgerbus schleswig-holstein“ fordert

  • eine verbindliche gesetzliche Förderung des Landes Schleswig-Holstein für den Kauf und den Betrieb eines barrierefreien Busses sowie der folgenden Ersatzbeschaffungen (wie z.B. in NRW)
  • eine jährliche Bezuschussung der Betriebs- oder Organisationskosten
  • ein einfaches und unbürokratisches Antragsverfahren für die
    Genehmigung von Bürgerbussen
  • die Beteiligung bereits vorhandener Bürgerbusvereine bei der Gestaltung der Förderung und Erstellung eines Leitfadens für BürgerBusse
  • einen Ansprechpartner auf Landesebene für Bürgerbusangelegenheiten
  • Tariffreiheit der einzelnen Bürgerbusvereine
  • Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten
  • eine bindende Verpflichtung der Konzessionsinhaber zur Zusammenarbeit mit den Bürgerbusvereinen

Rückfragen:
Heike Prechel, Telefon 04666 / 98 97 42
info@buergerbus-ladelund.de

Unser neuer Carport

Es war durch die Größe unseres BürgerBusses schwierig, einen Unterstellplatz für die kalten oder nassen Monate zu finden. Die Lösung war ein neuer Carport auf einem Gemeindegrundstück.

Er entstand in Zusammenarbeit von Verein und Gemeinde. Die Gemeindearbeiter haben ihn errichtet und der Verein hat die Materialkosten übernommen. Ein herzliches Dankeschön an Helmut Andresen und Heiko Laufer für ihre schnelle, ausgezeichnete Arbeit!

Am 15. Dezember war dann auch der Einbau des großen Rolltores durch die Firma Nielsen aus Achtrup/Tettwang fertig.  Seitdem steht der BürgerBus sicher in dem neuen Carport.

Der Firmeninhaber Norbert Nielsen unterstützt den BürgerBus von Anfang an als Werbepartner und nun auch als Sponsor. Ein Rolltor für den neuen Carport war erst durch sein sehr großzügiges Angebot möglich. Dafür an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Norbert Nielsen!

Die Fahrerinnen und Fahrer können das Tor jetzt bequem mit einer Fernbedienung öffnen und schließen. Zunächst geplante Holztore wären durch die Größe, die sie hätten haben müssen, bei Wind nicht zu halten gewesen.

Nach unserem Umzug in das alte Feuerwehrgebäude wird die Gemeinde den Carport weiter nutzen.  Wir hoffen, dass der Umzug demnächst erfolgen kann, denn auch der 2. BürgerBus braucht möglichst bald einen Unterstand.