Archiv des Autors: Gemeindemarketing Leck

Haltestelle Norderbergstraße wird derzeit nicht angefahren

Liebe Fahrgäste,

in der Norderbergstraße in Leck wird ab heute (14.11.2018) gebaut. Wir können für die Dauer der Baumaßnahme (voraussichtlich bis zum 07.12.2018) die Haltestelle Norderbergstraße leider nicht anfahren – entsprechende Infos werden an der Haltestelle ausgehängt. Sobald wieder alles nach Plan angefahren werden kann, erfahren Sie es hier.

Klintum/Oster-Schnatebüll wird vorerst wieder angefahren……

Die Straßenbaumaßnahme zwischen Leck und Klintum hat sich auf die 44. und 45. Woche verschoben. Bis dahin fährt der Bürgerbus wieder nach Fahrplan Klintum/Oster-Schnatebüll an.

Vom 29.10.2018 bis 09.11.2018 wird der Bürgerbus aufgrund der geplanten Vollsperrung nach derzeitigem Kenntnisstand Klintum/Oster-Schnatebüll nicht anfahren können.

Sollten sich Änderungen ergeben, wird es hier veröffentlicht.

Rufbus-System kommt dieses Jahr nicht mehr

Erschienen im nft am 18.08.2018

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Nordfriesland Das kreisweite Rufbus-System kommt – aber nicht mehr in diesem Jahr. Das hat sich bei vielen, doch nicht bei allen Nordfriesen herumgesprochen. Seit Monatsbeginn wählen viele die Rufnummer des Bürgerbusses in Ladelund, um einen Rufbus zu bestellen – und sind enttäuscht, eine Absage zu bekommen.

Burkhard Jansen / Quelle: www.shz.de

Deshalb weist der Kreis Nordfriesland noch einmal darauf hin, dass sich der Start des Rufbusses verzögert, weil ein unterlegener Bieter im Ausschreibungsverfahren Klage erhoben hat (wir berichteten). „Zurzeit gehen wir davon aus, dass wir erst im Laufe des nächsten Jahres mit dem kreisweiten Rufbus starten können“, berichtet Burkhard Jansen, der zuständige Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung. Gleiches gilt für die damit zusammenhängende Umstellung der ÖPNV-Fahrpläne. Der Kreis hat mit den bisher beauftragten Verkehrsunternehmen vereinbart, dass diese bis auf Weiteres nach den geltenden Fahrplänen weiterfahren, einschließlich der Schülerverkehre. Auch das Rufbus-Modellprojekt auf Eiderstedt wird zunächst fortgeführt, heißt es dazu weiter.

Ganz unabhängig vom Rufbus fährt auch der ehrenamtlich betriebene Bürgerbus Ladelund nach seinem bisherigen Fahrplan weiter. Nach Einführung des Rufbus-Systems wird der Kreis eine zentrale Telefonnummer veröffentlichen, unter der der Rufbus geordert werden kann. „Dies wird jedoch keinesfalls die Nummer des Bürgerbusses Ladelund sein“, betont Jansen. hn

Friesisch für Alle: Bürgerbus Ladelund

NDR 1 Welle Nord – Friesisch für Alle
01.08.2018, 20:05 Uhr
Autor/in: Elin Hinrichsen

70.000 Fahrgäste in vier Jahren. Der Bürgerbus in Ladelund im Kreis Nordfriesland hält Jung und Alt im Dorf mobil. Ehrenamtlich. Pünktlich. Zuverlässig.

Hier geht es zum Beitrag: (auf das Bild klicken)

Der Rufbus des Kreises verzögert sich!

Der Fahrplan des BürgerBusses Ladelund bleibt deshalb unverändert gültig, bis feststeht, welches Verkehrsunternehmen zukünftig unser Kooperationspartner sein wird. Dann erarbeiten wir gemeinsam mit diesem Verkehrsunternehmen und dem Kreis Nordfriesland einen neuen Fahrplan, der zeitgleich mit dem Rufbus-System startet.

Eigentlich sollte am 1. August der Rufbus im Kreis Nordfriesland eingeführt werden, der für die Einwohner eine große Verbesserung ihrer Mobilität bringen wird.

Parallel dazu stand die Vergabe der Leistungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an ein Verkehrsunternehmen für die nächsten 10 Jahre an. Dafür wurde eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt.

Die Vergabe hat eine gerichtliche Klärung nach sich gezogen, die einige Zeit in Anspruch nehmen wird – siehe Artikel im SHZ vom 15. Juni.

Wir werden Sie an dieser Stelle weiter aktuell informieren!

Bürgerbus Ladelund – die Erfolgsgeschichte geht weiter

Die neue Heimat und ein neues barrierefreies Fahrzeug des Bürgerbus-Vereins Ladelund – für die Zukunft ist der Verein gut aufgestellt.

Vorstand und Kooperationspartner: Sie alle und zahlreiche Besucher waren zum Tag der offen Tür gekommen, um eine weiteres Kapitel in der Geschichte des Bürgerbusses Ladelund zu feiern.

Dem Anlass entsprechend war es ein würdiger Rahmen, doch schaut man sich andere Erfolgsgeschichten an, so werden die mit weitaus mehr Tamtam und Getöse gefeiert. Doch wer die Mitglieder des Vereins Bürgerbus Ladelund kennt, der weiß: Sie machen einfach!

Wenn auch einfach nicht gerade einfach war, wie Peter Prechel, zweiter Vorsitzender, im Namen der Vorsitzenden Heike Prechel, erklärte. Sei doch die von Anbeginn selbstauferlegte Maxime „Bürger fahren für Bürger“ nicht immer ganz einfach zu realisieren gewesen. Manche Hürde galt es zu überwinden, naive Vorstellung wurden von der harten Realität eingeholt. Doch heute, nach fast sieben Jahren nach der ersten Idee, habe man viele Gründe, dieses mit all jenen zu feiern, die dazu beigetragen haben, dass es eine Erfolgsgeschichte wurde.

Im Zeitraffer ließ er die Jahre Revue passieren und Ereignisse vor den Augen der Gäste noch einmal aufleben. Ideensammlung, Vereinsgründung, unzählige Vorstandssitzungen, Treffen auf den verschiedenen politischen und wirtschaftlichen Ebenen, bis hin zur Anfangsfinanzierung und der Entscheidung, welchen Bus man kaufe.

Und dann fing die Arbeit vor Ort erst richtig an. Fahrerinnen und Fahrer gewinnen und ausbilden, Fahrstrecke festlegen, Haltestellen einrichten, Fahrplan aufstellen und und und. „Am 14. Juli 2014 war es soweit. Die erste Fahrt fand unter großem Interesse von Presse, Rundfunk, Fernsehen und zahlreichen Fahrgästen statt, so dass bereits an diesem Tag ein Bus nicht ausreichte.

„Schnell wurde klar und man hatte es uns auch gesagt, wir hatten es aber nur schmunzelnd zur Kenntnis genommen, wir leiteten jetzt ein kleines Verkehrsunternehmen“, so Prechel. Viel ist seitdem passiert. Ein zweiter Bus wurde gekauft und ein „Minibürgerbus“ – ein Elektrofahrzeug – kam dazu. Und so habe sich der BürgerBus Ladelund hervorragend entwickelt – und selbst anfängliche Zweifler verstummen lassen. „Einige kommen sogar auf uns zu und sagen, dass sie sich damals geirrt haben“, erklärte der zweite Vorsitzende. Das alles sei ja eigentlich Grund und Anlass genug zu Feiern. Steuere man doch auf den 67 000 Fahrgast zu, und seit diesen Tagen gehört ein neuer barrierefreier Bus zur großen Familie der ehrenamtlich für den BürgerBus Ladelund aktiven Fahrer, dem Wartungsteam und dem Vorstand, so Prechel. Mittlerweile sind es rund 50 Ehrenamtler, die dem Bürgerbus-Verein ein Gesicht geben.

Ein neues Gesicht bekam aber auch Ladelunds altes Feuerwehrgerätehaus, über dessen Rolltoren für alle weithin sichtbar der Schriftzug „BürgerBus“, den Weg zur neuen Heimat weist. Waren die Busse bisher in einem Carport auf dem Gelände der Alten Meierei untergebracht, stehen sie jetzt im umfangreich renovierten Gebäude. Ebenfalls ist dort ein barrierefreies Ein- und Aussteigen über eine neue Rampe möglich.

„Wir alle sind sehr zufrieden und überaus glücklich. Alles ist in einem Gebäude! Es sind überall nur kurze Wege und dennoch ist genug Platz um die Busse herum“, so Peter Prechel, der im Anschluss alle einlud, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen und mit ihnen einige gemütliche Stunden zu verbringen. Getreu dem Motto: Geteilte Freude ist doppelte Freude!

Erschienen im am 09.05.2018